Eine sechsteilige Workshop-Reihe, die die Schnittstelle von Kreativität und KI durch eine kritische und interdisziplinäre Perspektive erforscht. Sie fördert den Dialog zwischen Künstler:innen und Wissenschaftler:innen und regt zur Reflexion über die Rolle von KI in der Kunst an.
Die Workshops bieten technische Fähigkeiten, kreative Werkzeuge und theoretischen Input und befähigen die Teilnehmer:innen, die Verwendung von KI in der künstlerischen Praxis zu gestalten und zu hinterfragen.
Offen für alle, unabhängig von Hintergrund oder Vorerfahrung.
Kuratiert von Joanna Zabielska
Konzept & Organisation: Frederik Marroquín
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Dieser Workshop erforscht geglitchte Identität und chimärische Transformation in hybriden und erweiterten Realitäten. Durch eine Einführung in Martina Menegons künstlerische Praxis und ausgewählte zeitgenössische Beispiele werden die Teilnehmer:innen Extended Reality als Medium zur Neugestaltung des Selbst und des Körpers untersuchen. Die Teilnehmer:innen erkunden digitale und KI-Tools zur Generierung virtueller Avatare, skulpturaler Formen und erweiterter Präsenzen. Durch Glitch, Layering und Embodiment als expressive Strategien wird KI-generierter Inhalt in persönliche und kritische Arbeiten transformiert. Gemeinsam reflektieren wir die Neudefinition des Selbst und erkunden hybride, geglitchte, chimärische "andere Realitäten" und "andere Identitäten" durch die Linse der Augmented Reality, mit KI-Algorithmen als Kollaborateure.
Wo Tradition auf Technologie trifft - Zukünfte weben durch KI und Handwerk. "Stitching the Digital" ist ein experimenteller Workshop, der die Schnittstelle von künstlicher Intelligenz und Textilkunst erforscht. Die Teilnehmer:innen arbeiten mit KI-generierten Bildern, traditionellen Sticktechniken und recycelten Materialien, um Cyber-Textilien zu schaffen, die Erinnerung, Identität und spekulative Zukünfte verkörpern.
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Dieser praktische Workshop erforscht die ethischen, emotionalen und sensorischen Dimensionen KI-gesteuerter Mensch-Maschine-Interaktion. Die Teilnehmer:innen arbeiten mit einfachen KI-Modellen und DIY-berührungsempfindlichen Schnittstellen unter Verwendung von Arduino und Open-Source-Machine-Learning-Tools, um zu untersuchen, wie Zustimmung, Handlungsfähigkeit und Verkörperung in technologischen Systemen sowohl problematisch sein als auch neu gedacht werden können. Durch den Bau interaktiver Prototypen und das Experimentieren mit Echtzeit-Feedback lädt der Workshop zur kritischen Reflexion über Intimität, Macht und die Politik der Berührung in der heutigen Technosphäre ein. Anfänger:innen sind ebenfalls willkommen; keine Vorkenntnisse erforderlich.
Wir laden herzlich zu einem Abend der Reflexion, des Gesprächs und der Vernetzung ein. Diese Zusammenkunft ist ein Raum, um einige der zentralen Themen aus unseren jüngsten Workshops – wie KI & Kunst, Bias, Zustimmung und manuelle Arbeit – gemeinsam mit unseren großartigen Facilitator:innen und einer Gemeinschaft neugieriger Köpfe zu erkunden. Keine Sorge, falls du noch nicht an den Workshops teilgenommen hast – diese Session ist für alle offen. Es ist auch eine Gelegenheit, eigene Fragen, Perspektiven oder Projekte rund um KI & Kunst mitzubringen. Wenn du deine Forschung, dein Kunstwerk oder eine laufende Arbeit teilen möchtest – ob es deine Chimäre, dein Textil, dein Arduino-Experiment aus den letzten Sessions oder dein eigenes Projekt ist – lass es uns in deiner Anmeldungsmail wissen. Wir würden deinen Beitrag gerne in diesen intimen und unterstützenden Raum einbeziehen.
Du wirst auch Eugenia kennenlernen (Über KI-Ethik, verflochtene Autorschaften und die Fallstricke unkrativer Datenmüll) und eine erste Vorschau auf ihren kommenden Workshop im September bekommen, dich mit Martina verbinden (Becoming Chimeric: Augmented Reality, AI and the Glitch) und Beiträge von Patricia (Tactile Agency: Rethinking Consent through Embodied AI Prototyping), Alma (Stitching Neuro Coding: AI & Cyber Wearable Textile Workshop) und Paola (Beyond Evil Algorithms. How to Critique AI?) hören. Gemeinsam werden wir ein dynamisches Gespräch schaffen, das zur Reflexion und zum Austausch über verschiedene Praktiken und Ideen einlädt.
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In einer post-digitalen Landschaft, die zunehmend von generativen Technologien wie KI geprägt wird, müssen wir die ethischen und kreativen Implikationen neu hinterfragen. Der Workshop zielt darauf ab, einen kritischen Dialog über die verflochtenen Rollen von Menschen, Maschinen und Institutionen anzuregen. Anstatt dominante Narrative zu akzeptieren, die KI als autonom, kreativ, neutral oder unvermeidlich darstellen, werden wir Fragen stellen und erkunden wie: Was ist wirklich neu oder kreativ an KI? Wer ist Autor:in von KI-generierten Werken und ist das wichtig? Und was sind die Unterschiede zu anderen Formen des Schaffens, Denkens und Produzierens vor der KI? Für wen ist das Label 'kreativ' heute überhaupt wichtig?
Die Teilnehmer:innen werden auch über KI-Narrative, ästhetische Regime, systemische Vorurteile und Unternehmensmacht erfahren. Das Ziel ist es, die ethischen Leerstellen und Bedenken rund um aktuelle Debatten über KI besser zu verstehen. Durch kollaborative Analyse, spekulative Übungen und praktische Kritik werden wir die Illusion der Maschinenkreativität entpacken und uns mit Problemen und Vereinfachungen konfrontieren, die oft unter der glänzenden Maske der KI als Autor:in oder kreativer Agent verborgen sind.
Dieser Workshop ist kein Tutorial zur Nutzung von KI-Tools und auch kein "Best of" der Ethik, sondern eine Einladung, das Gute, das Schlechte und das Hässliche rund um den Aufstieg von Technologien wie KI zu diskutieren und herauszufordern.
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Was ist KI - und wie bilden wir fundierte Kritik? Dieser Workshop bietet eine zugängliche, leicht verständliche Einführung in die Künstliche Intelligenz für alle Interessierten, die nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Im Workshop werden wir in die Unterschiede zwischen den Konzepten eintauchen: Algorithmen, KI-Systeme, datengesteuerte Systeme, Machine Learning, Deep Learning und Generative KI. Da KI-Systeme datenbasiert sind, werden wir dann einen genaueren Blick auf Daten als Phänomen werfen und darauf, wie Kritik an der datafizierten Gesellschaft aussehen kann. Weiter werden wir erkunden, was "neu" an KI ist und was schon sehr lange existiert. Obwohl alle von "der" Künstlichen Intelligenz sprechen, gibt es zwei grundlegend verschiedene Arten von KI. Jeder Typ bringt seine eigenen charakteristischen Risiken mit sich: Diesen Aspekt aufgreifend unterscheiden wir zwischen individuellen Risiken im kleineren Maßstab und systemischen Risiken im größeren Maßstab. Nach dem Eintauchen in die Grundlagen von KI-Systemen - und was es braucht, sie zu produzieren - werden die Workshop-Teilnehmer:innen in der Lage sein, ihre eigenen Formen der Kritik zu entwickeln, den aktuellen Diskurs zu navigieren und über den Hype hinauszublicken.